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Flixtrain vs. Deutsche Bahn

Flixtrain vs. Deutsche Bahn

Credit: Foto: Flix

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Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

5. September 2018

2 Min. Lesezeit

Seit einigen Monaten ist Flixbus nicht nur auf Autobahnen zu finden, sondern auch auf der Schiene. Seit Ende März dieses Jahres ist das Münchner Startup Flixmobility — zu dem Flixbus und Flixtrain gehören — mit seinem Angebot Flixtrain auf ausgewählten Strecken in Deutschland unterwegs. Allerdings scheint nicht alles rund zu laufen. Vor allem nicht mit der Deutschen Bahn.

Laut dem manager magazin wirft Flixmobility der Deutschen Bahn unlauteren Wettbewerb vor und soll deswegen auch bereits Klage gegen die DB Vertrieb GmbH beim Landgericht Hamburg eingereicht haben.

Keine optimale Einstellung

Unlauterer Wettbewerb deswegen, weil Flixmobility das Zugangebot von Flixtrain auf dem Portal bahn.de benachteiligt sieht.  So  sollen keine Preis für die Zugverbindungen von Flixtrain angezeigt werden, die Fahrpläne sollen fehlerhaft eingestellt und eine Buchungsmöglichkeit nicht vorhanden sein. Ein weiterer Vorwurf: bei der Standardsucheinstellung „schnelle Verbindungen bevorzugt“ soll das Angebot des Münchner Unternehmens zum Teil überhaupt nicht angezeigt werden.

„Bahn.de ist die zentrale Auskunftsplattform für Kunden und gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reiseoptionen auf der Schiene aufzuzeigen“,

sagt Flixmobility-Chef André Schwämmlein gegenüber dem manager magazin.

Miteinander im Gespräch?

Die Deutsche Bahn dagegen will von einer Klage nichts wissen. Gegenüber dem manager magazin meint sie, dass man im Gespräch sei und auf bahn.de bereits „Punkte im Sinne von Flixtrain verändert“ habe.

Aktuell ist Flixtrain auf den Strecken Stuttgart — Berlin, Köln — Hamburg und Hamburg – Lörrach (Nachtzug) unterwegs. Die Züge gehören dabei allerdings nicht dem Münchner Unternehmen selbst, sondern es übernimmt die Vermittlung von Passagieren. Partnerunternehmer kümmern sich um Lokführer, Züge und die Durchführung der Fahrten.

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