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„Bei Langeweile schläft sie ein“ — So arbeitet Felicitas Hauer von Building Radar

Building Radar-Gründer Leopold Neuerburg hatte uns im #CoronaUpdate kürzlich einen Einblick gegeben, wie es in bei dem Münchner Proptech läuft. Nun haben wir einen weiteren Blick hinter die Kulissen geworfen, und mit Felicitas Hauer, Account Executive bei Building Radar, über ihren Arbeitsalltag in dem 50 MitarbeiterInnen starken Unternehmen gesprochen. In unserer Reihe ‚So arbeitet‘ berichten GründerInnen und MitarbeiterInnen von Startups über ihre liebsten Tools, Routinen und Arbeitsweisen. 

Munich Startup: Wie ist Deine Morgenroutine?

Felicitas Hauer, Building Radar: Ich stelle meinen Wecker so, dass ich im Schlafrhythmus aufwache (um Tiefschlafphasen nicht zu unterbrechen, ca. im 1,5 Stundentakt). Dann gehe ich in Duolingo und lerne eine Runde Spanisch oder Italienisch, um meine Sprachfertigkeit nicht zu verlieren bzw. zu verbessern. Um wach zu werden, trinke ich ein großes Glas Wasser und koche Kaffee mit meiner kleinen italienischen Mokka. Währenddessen räume ich kurz die Wohnung auf. Dann gibt’s 20 Minuten Yoga – insbesondere durch die Coronazeit habe ich gemerkt wie wichtig nicht nur Bewegung, sondern auch Stretching und ein kurzes Innehalten sind. Danach geht’s mit Kaffee ins Bad und in die Garderobe. Dann habe ich meist schon das erste Kundengespräch bevor ich mich aufs Fahrrad schwinge und in 5 Minuten ins Büro fahre.

Munich Startup: Was ist Dein liebstes Arbeitstool?

Felicitas Hauer, Building Radar: Ich hätte nie gedacht, dass ich das sage, weil ich tatsächlich fast alles im Kopf habe. Aber nach zwanzig oder mehr inhaltlich wertvollen Gesprächen pro Tag bin ich dankbar, meine Notizen strukturiert in Salesforce zu speichern. Zur privaten Orga nutze ich Asana oder meinen Kalender.

Munich Startup: Welche 3 Apps sind unverzichtbar?

Felicitas Hauer, Building Radar: Spotify, Whatsapp und Paypal – nicht sonderlich originell, aber es geht ja um unverzichtbar 

Munich Startup: Welche Veranstaltung in München ist ein Must?

Felicitas Hauer, Building Radar: Bits and Pretzels.

Wie passen das Harvard Prinzip und Pippi Langstrumpf zusammen?

Munich Startup: Welches Buch empfiehlst Du anderen? 

Felicitas Hauer, Building Radar: Das Harvard Prinzip und Pippi Langstrumpf. Das Harvard Prinzip hilft nicht nur für Verhandlungen, sondern vereinfacht Entscheidungen ganz einfach mit der Frage: Was ist meine beste Alternative? Auf den Business-Kontext angewandt hat mir das bisher selbst geholfen. Pippi Langstrumpf hilft in einer von Konformität geprägten Welt, ein bisschen verrückt zu bleiben und sein eigenes Ding durchzuziehen. Für mich persönlich sehr wichtig, weil die Frage nach der Relevanz des eigenen Tuns die zentralste des Lebens ist.

Munich Startup: Was ist Deine liebste Meetingform?

Felicitas Hauer, Building Radar: Kommt auf das Meeting an. Für 80 Prozent der Meetings finde ich Online-Konferenzen spitze. Sie sparen Zeit und jeder fasst sich kurz, dabei kann man dem anderen trotzdem ins Gesicht sehen und sein Gegenüber besser verstehen. Für manche Meetings ist aber ein persönliches Treffen einfach sehr wichtig, weil man Vertrauen, Nähe und Gemeinsamkeiten viel besser herausstellen kann.

Munich Startup: Was ist Dein Motivationshemmer im Tagesgeschäft?

Felicitas Hauer, Building Radar: Wenn ich zu viele externe To Do’s auf dem Tisch habe. Je mehr ich eigenverantwortlich arbeite, desto motivierter bin ich. Aus der Vogelperspektive betrachtet hilft es mir ungemein zu wissen, wo bin ich in 6 Monaten, wo bin ich in 2 Jahren und wo bin ich in 5 Jahren oder mehr. Je klarer das Bild im jeweiligen Moment, desto wichtiger erscheint mir meine Arbeit und desto gewillter bin ich, 100 Prozent zu geben.

Felicitas Hauer: Energie für den ganzen Tag

Munich Startup: Was ist Dein Motivationsbooster im Arbeitsalltag?

Felicitas Hauer, Building Radar: Wenn ich den Tag bereits erfolgreich starte. Je mehr Dinge ich zu Tagesbeginn bereits erfolgreich erledigt habe, umso mehr will ich den Rest des Tages Gas geben. Meine Mama hatte mal zu mir gesagt: „Die Fee, die will gefordert sein, bei Langeweile schläft sie ein“. Das trifft es, denke ich, ganz gut.

Munich Startup: Womit beschließt Du Deinen Arbeitstag?

Felicitas Hauer, Building Radar: Abends habe ich keine wirkliche Routine. Ich arbeite handschriftliche Notizen ab, damit nichts untergeht, aber das war’s auch schon. Wenn ich auf dem Fahrrad sitze, denke ich über die Highlights nach und radle dann häufig zu Freunden, mit denen ich koche, essen gehe und vor allem ausgiebig quatsche.

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