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Peter Maffay investiert in Traveltainment-Startup Kekz

Peter Maffay investiert in Traveltainment-Startup Kekz

Credit: Foto: Kekz

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Maximilian Feigl

Maximilian Feigl

Das Münchner Startup Kekz entwickelt ein kabelloses Kopfhörersystem für Kinder. Mit diesem Konzept konnten die Gründer nun Peter Maffay als Investor und strategischen Partner mit an Bord holen.

12. November 2020

2 Min. Lesezeit

Kekz baut seine Kopfhörer für Kinder im Vorschulalter und will es ihnen mit einer besonderen Art der Bedienung ermöglichen, selbst zu bestimmen, was sie hören. Dazu können die Kinder an der Seite der Kopfhörer magnetische Chips anbringen, die den gewünschten, auf dem Kopfhörer gespeicherten Audioinhalt aktivieren. Auf den Chips selbst wird der mit ihnen verknüpfte Inhalt durch eine große Illustration – zum Beispiel einem Bild von Tabaluga – dargestellt, so dass das Kind leicht auswählen kann, was es hören möchte. Damit ist das System unabhängig von der Verbindung mit einem Smartphone, Tablet oder einem anderen Gerät mit Screen. Auch ein Internetzugang ist so nicht erforderlich.

„Kekz wurde durch unseren eigenen Alltag mit Kindern inspiriert“,

erklärt Carl Taylor, Gründer von Kekz. Der ehemalige Produktmanager bei Sony Music Entertainment hat das Startup in diesem Jahr gemeinsam mit dem Industriedesigner Adin Mumma gegründet.

„Umso stolzer sind wir, mit Peter Maffay nicht nur einen strategisch starken Partner an Board zu haben, sondern jemanden mit jahrzehntelanger Erfahrung, unzähligen Erfolgen und großer Leidenschaft für Kinderunterhaltung“.

Adin Mumma, Co-Founder von Kekz und Designer der Kopfhörer, erzählt weiter:

„Wir wünschen uns für unsere Kinder auch eine kindgerechte Unterhaltung, die sie selbst steuern können. Mit Kekz haben wir die perfekte Lösung für die Reiseunterhaltung gefunden, die wir erst einmal Familien im deutschsprachigen Raum zugänglich machen wollen. Dafür könnten wir uns keinen besseren Partner an der Seite vorstellen.“

Unterhaltung fast wie analogen Zeiten

Auch Peter Maffay, der das Startup nun mit einer ungenannten Summe, Kontakten und Know-how unterstützt, freut sich über die künftige Zusammenarbeit:

„Kekz löst ein Problem, das vermutlich jede Familie kennt, die mit Kindern unterwegs ist. Die Idee einer ablenkungsfreien Unterhaltungsmöglichkeit, die schon fast an analoge Zeiten erinnert, hat uns sofort begeistert. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Carl und Adin.“

Die Serienproduktion der mit dem German Design Award in Gold ausgezeichneten Kopfhörer soll Anfang 2021 starten. Die Markteinführung ist für den Frühjahr des kommenden Jahres geplant. Dann sollen etwa 1.000 Alben auf dem Gerät zur Verfügung stehen.

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