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Kommunikation und PR für Startups

Wie kann ein Startup auf sich und seine Lösungen aufmerksam machen? Natürlich mit der richtigen PR und guter Kommunikation. Daher widmen wir uns in der 26. Folge des Munich Startup Podcasts genau diesem Thema. Unsere Gäste Carina Goldschmid und Philipp Schrögel geben dabei wichtige Einblicke aus Experten-Sicht.

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In Folge 26 unseres Podcasts begrüßen wir zwei Gäste: Carina Goldschmid, CEO und Gründerin der PR-Agentur Startup Communication, teilt ihr Wissen als PR-Expertin. Zu den Kunden ihrer Agentur zählen zahlreiche Startups, weswegen sie die PR- und Kommunikations-Bedürfnisse junger Unternehmen detailliert kennt und die richtigen Mittel zur Erreichung gesteckter Ziele darlegen kann.

Zweiter Gast ist Philipp Schrögel, Berater für Wissenschaftskommunikation sowie Research Coordinator am Käte Hamburger Centre for Apocalyptic and Post-Apocalyptic Studies an der Uni Heidelberg. Er gibt Einblicke in die Wissenschaftskommunikation – die manche GründerInnen noch aus ihren Uni-Zeiten kennen – und zeigt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur Unternehmenskommunikation auf. Zudem erklärt er, wie ein Startup auch komplexe Themen verständlich kommunizieren kann.

Ziele, Zielgruppen und Formate

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde widmen wir uns ab Minute 3:15 der Frage nach den Zielen in der Kommunikation. Denn das Ziel, das sich ein Startup setzt, bestimmt alles weitere und kann auch, je nach der Phase, in dem sich das Startup befindet, variieren. Dabei geht es nicht nur darum, welche Ziele sich ein Startup setzen sollte, sondern auch, ab wann es überhaupt sinnvoll ist, aktiv mit der Kommunikation zu starten. Dabei zeigt sich, dass die beiden Fragen zusammenhängen: Denn der Zeitpunkt für den Startschuss ist dann gekommen, wenn man konkrete Ziele definieren kann.

Anschließend (ab Minute 11:30) besprechen wir, wie Ausgründungen aus Universitäten ihre Forschungsergebnisse präsentieren, bevor wir uns ab Minute 21:50 dann den Zielgruppen (oder eigentlich Interaktionsgruppen, da man mit ihnen interagiert und sie nicht nur ins Ziel nimmt) widmen. Die ist zwar auch vom Ziel abhängig, doch spätestens wenn es um Kunden geht, suchen sich junge Startups häufig die falsche Zielgruppe aus. Das passiert vor allem dann, wenn sich die GründerInnen zu sehr an sich selbst orientieren, wenn sie überlegen, wer denn ihr Produkt kaufen solle. Zudem darf man nicht vergessen, die Zielgruppe regelmäßig zu überprüfen.

Ob Blog, Podcast oder Video – also die Suche nach den richtigen Formaten – steht dann ab Minute 30:45 im MIttelpunkt. Ausgehend von der Wissenschaftskommunikation, in der sich in den letzten Jahren viel verändert hat, zeigt sich, dass es besonders am Anfang wichtig ist, sich auszuprobieren. Denn da man vorab kaum wissen kann, welche Inhalte in welchem Format von der gewählten Zielgruppe am besten angenommen werden, muss dies schlicht getestet werden.

Richtig evaluieren und smarte Ziele setzen

Wer sich Ziele setzt, sollte auch regelmäßig überprüfen, ob er diese auch erreicht, das gilt natürlich auch in der Kommunikation. Wie wir ab Minute 34:25 klären, ist es dabei extrem wichtig, bereits beim Setzen der Ziele die Messbarkeit auch gleich mit zu definieren. Also nicht zu sagen, man will zum Beispiel mehr Leads generieren, sondern auch festzusetzen, wie viele Leads mindestens generiert werden müssen, um das Ziel zu erreichen. Und auch die Frage, welche Maßnahme dabei unterstützt, das Ziel zu erreichen, darf nicht vernachlässigt werden.

Owned, Earned und Paid Media

Eine weitere wichtige Frage in der Kommunikation ist die nach dem richtigen Kanal. Dabei geht es aber weniger um eine Entscheidung zwischen Facebook oder Tiktok sondern, darum, welche Typen von Kanälen es gibt und ein Startup diese für sich nutzen kann. Allgemein wird dabei zwischen Owned, Earned und Paid Media unterschieden. Was genau dahinter steckt und welcher Kanal was leisten kann, erklären wir ab Minute 39:10.

Anschließend widmen wir uns der Frage, wie man komplexe Themen, etwa aus dem Deeptech-Bereich, verständlich einem breiteren Publikum näherbringt. Denn als ForscherIn oder GründerIn hat man natürlich ein deutlich tiefer greifendes Wissen als etwa ein interessierter Laie oder auch einE JournalistIn. Wie ein Startup das schafft, erklären wir ausführlich ab Minute 48:15. Die Kurzfassung lautet aber: Unterschätzt das Publikum nicht, aber “bitte nicht bullshitten”.

Was noch für eine gelungene PR-Kampagne fehlt, klären wir ab Minute 57:05. Dazu gehören die Botschaften, also die Message, die bei der Zielgruppe ankommen soll, aber auch Themen und Content sowie die Organisation.

Diversity und die Post-Apokalypse

Zum Abschluss des Podcasts werfen wir noch einen kurzen Blick auf das Thema Diversity (ab Minute 1:40:20). Dabei wird schnell klar, dass es nicht das Ziel sein kann, diese in der Kommunikation vorzuspielen. Vielmehr muss die Kommunikation die entsprechende Unternehmenskultur widerspiegeln und begleiten. Damit wird aber auch deutlich, dass sich hierbei nicht primär um eine Kommunikationsfrage handelt.

Und wer wissen will, ob ein Startup von post-apokalyptischen Studien etwas für seine Krisenkommunikation lernen kann, erfährt das ab Minute 1:13:40.