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Palimdu: Vegane und zuckerfreie Süßigkeiten für Kinder

Geht es um gesunde Ernährung für Kinder steht auch schnell die Frage im Raum, wie viele Süßigkeiten die Kleinen essen dürfen, wenn überhaupt. Palimdu will hier einen weiteren Weg öffnen: Mit seinen veganen Süßigkeiten, die frei von Industriezucker und fair gehandelt sind, will das Münchner Startup die Kinder spielerisch an bewusste Ernährung, Nachhaltigkeit und Fairness heranführen. Wir haben mit der Palimdu-Gründerin Kati Eberhardt gesprochen.

Munich Startup: Wer seid Ihr und was macht Palimdu? Stellt Euch bitte kurz vor!

Kati Eberhardt, Palimdu: Ich bin Kati (37) und ich habe die Palimdu Foods UG in diesem Sommer gegründet, weil ich mit der Marke Palimdu eine natürliche Alternative für Kindersüßigkeiten auf den Markt bringen möchte, die vegan, frei von Industriezucker und fair gehandelt sind. Damit sollen spielerisch Werte in Bezug auf bewusste Ernährung, Nachhaltigkeit und Fairness an die Kinder vermittelt werden.

Das erste Produkt sind die Palimdu Drops. Das sind vegane Kakaodrops mit Mandeln als Milchersatz und mit Kokosblütenzucker gesüßt. Gefüllt sind sie mit vier verschiedenen Sorten – Mandel, Erdbeere, Himbeere, Maracuja.

Munich Startup: Welches Problem löst Euer Startup?

Kati Eberhardt: Die Idee ist entstanden wie ich als sechsfache Tante das folgende Süßigkeitenproblem erkannt habe: Jeder findet es toll, Kindern mit lustigen Süßigkeiten eine Freude zu machen. Leider enthalten die meisten Süßwarenprodukte für Kinder sehr viel Zucker und unnötige Zusatzstoffe. Außerdem werden sie meist unter schlechten Bedingungen gehandelt und produziert. Das trübt die Freude und führt immer zu einem schlechten Gewissen. Sämtliche Alternativen sind für Kinder entweder nicht lecker oder zu langweilig.

Um dieses Problem zu lösen habe ich angefangen, unter fachlicher Beratung eine eigene Rezeptur für natürliche Schokoladenprodukte zu entwickeln, woraus die Palimdu Drops entstanden sind.

Berta das Brillenbärmädchen ist Palimdu-Genussbotschafterin

Munich Startup: Aber das gibt’s doch schon längst!

Kati Eberhardt: Es gibt zwar bereits sehr tolle natürliche Süßigkeiten, die vegan, frei von Industriezucker, fair gehandelt und nachhaltig sind. Aber das Besondere an Palimdu ist, dass die Süßigkeiten speziell auf die Bedürfnisse von Kindern ausgerichtet und unterhaltsam gestaltet sind. Den unterhaltsamen Part übernimmt dabei Berta das Brillenbärmädchen aus Südamerika. Sie ist auf Mission, die Welt fröhlicher zu machen und hat dabei viele spannende Geschichten zu erzählen.

Munich Startup: Was waren bisher Eure drei größten Herausforderungen?

Kati Eberhardt:

  • Die Namensfindung – Eine Achterbahn voller kreativer Höhen und Tiefen … und dem Markenrecht
  • Die Suche nach dem passenden Hersteller, der nach meiner Rezeptur arbeiten und verhältnismäßig „kleine“ Mengen abbilden kann und gleichzeitig meine Werte erfüllt.
  • Ganz aktuell: Die Crowdfunding-Kampagne für die erste Produktion der Palimdu Drops

Munich Startup: Wo möchtet Ihr in einem Jahr stehen, wo in fünf Jahren?

Kati Eberhardt: In einem Jahr habe ich eine Palimdu-Produkt-Kollektion, basierend auf den Drops auf den Markt gebracht. Die Produkte sind sowohl im Palimdu-Onlineshop als auch im stationären Einzelhandel erhältlich.

Neben Schokolade soll es weitere Süßwaren geben

In fünf Jahren soll Palimdu fest auf dem deutschen Markt etabliert und in verschiedenen LEHs und Biomärkten gelistet sein. Neben Schokolade wird es weitere Süßwaren wie z. B. Gummibärchen geben. Erste Märkte in europäischen Ländern sind ebenfalls bereits erschlossen.

Munich Startup: Wie schätzt Ihr den Startup-Standort München ein?

Kati Eberhardt: Für mich könnte es keinen besseren Standort geben. Es gibt ein sehr gutes Netzwerk in der Startup-Szene und die Münchner sind generell sehr aufgeschlossen in Bezug auf bewusste Ernährung und damit verbundene neue Ernährungstrends.

Munich Startup: Selbst kochen oder liefern lassen?

Kati Eberhardt: Wenn es die Zeit zulässt sehr gern selbst kochen. Im Notfall gibt es zum Glück sehr gute Lieferdienste.

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Maximilian Feigl

Maximilian Feigl berichtet seit 2020 über das Münchner Startup Ökosystem. Dabei haben es dem studierten Politikwissenschaftler vor allem Deeptech-Themen angetan.

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