Der Finn-CEO Max-Josef Meier
Foto: Finn

Finn sichert sich 103 Millionen Euro

Das Auto-Abo-Startup Finn bekommt umgerechnet 103 Millionen Euro (110 Millionen Dollar) von neuen und alten Investoren. Der Pariser VC Korelya Capital führt die Series-B-Runde an.

An der Finanzierungsrunde beteiligen sich außerdem Keen Venture Partners, Climb Ventures, Greentrail Capital und Waterfall Asset Management. Auch die Bestandsinvestoren White Star Capital, HV Capital, Heartcore Capital, UVC Partners und Picus Capital schießen frisches Geld in Finn. Das Unternehmen hat damit insgesamt schon über 630 Millionen Euro von Investoren eingesammelt. 

Das Münchner Startup bietet Autos inklusive aller Nebenkosten wie Steuer, Versicherung, Reifen und Wartung im Abo an. Lediglich die Kosten für Treibstoff oder Strom müssen die KundInnen selbst tragen. Aktuell kostet bei dem Unternehmen beispielsweise ein Opel Corsa inklusive 1.000 Kilometern 369 Euro pro Monat. Ein Tesla Model 3 gibt es für 1.029 Euro.

Finn: Auto nutzen statt besitzen

„Kunden erwarten ein E-Commerce-Erlebnis, und die Autoindustrie ist der größte Einzelhandelsmarkt der Welt mit der niedrigsten E-Commerce-Durchdringungsrate aller Märkte“,

sagt Max-Josef Meier, CEO und Mitbegründer von Finn, gegenüber Techcrunch.

„Das bedeutet, dass die großen Multimarken-Plattformen – das Amazon für Neuwagen – gerade jetzt gebaut werden.“

Laut Finn wollen KundInnen Produkte und Dienstleistungen lieber nutzen als sie zu besitzen. Meier sagt:

„Dies gilt nicht nur für den Autohandel, sondern kann auch in anderen Märkten beobachtet werden: Netflix, Spotify und Klarna sind Beispiele für diesen Trend.“

Abonnements senkten auch die Eintrittsbarriere für das Ausprobieren neuer Elektrofahrzeuge, so Meier.

Simon Tischer

Seit Dezember 2015 schreibt Simon Tischer für Munich Startup. Vorzugsweise berichtet er über Studien, Hintergründe und von Veranstaltungen. Er studierte Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

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