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Capmo führt die Bauindustrie in die digitale Zukunft

Was haben die Jagd-, Fischerei- und Baubranche in Europa gemeinsam? – Alle drei hinken beim Thema Digitalisierung noch ordentlich hinterher. Genau daran möchte das Münchner Startup Capmo mit seiner planbasierten SaaS Lösung ändern. Und kann auch bereits von ersten erfolgreichen Projekten berichten.

Wer seid Ihr und was macht Ihr?

80 Prozent aller Bauprojekte in Deutschland werden deutlich teurer als geplant, 60 Prozent werden zu spät oder mit erheblichen Mängeln fertig gestellt und trotzdem müssen Architekten und Bauleiter jede Woche Überstunden machen, um Bauprojekte überhaupt zu schaffen. Veraltete und papierbasierte Prozesse sind der Hauptgrund dafür. Denn noch heute nutzen am Bau mehr Leute ein Fax-Geräte als digitale Lösungen.

Baubranche in Europa die zweit undigitalste Branche

Da wundert es kaum noch jemanden, dass die Baubranche in Europa nach der Jagd- und Fischerei-Brache die zweit Undigitalste überhaupt ist. Das wollen wir mit Capmo ändern! Wir haben erkannt, dass sich durch die Verbreitung von Tablets und Smartphones auf Baustellen ganz neue Möglichkeiten ergeben. Denn auf einmal ist es auch auf der Baustelle möglich, mit handlichen Geräten digital zu arbeiten. Um in der Bauindustrie etwas zu ändern, braucht es eine einfach zu bedienende aber mächtige Software, die auf allen Geräten online und offline funktioniert. Das ist Campo – eine intuitive, planbasierte SaaS Lösung, mit der sich sämtliche Vorgänge in Bauprojekten schnell und einfach managen lassen. Dank Capmo behalten Nutzer alle Vorgänge im Überblick und sind stets auf dem neuesten Stand. Daher ist Capmo mehr als nur ein einfaches Projektmanagement Tool: Capmo ist der neue beste Freund von allen am Bau, die ihre Projekte im Griff haben wollen. Von der täglichen Projektdokumentation über Mängel-Management bis hin zur Aufnahme, Verteilung und Nachverfolgung von Aufgaben und Nachträgen. So tragen wir mit Capmo entscheidend dazu bei eine der größten und wichtigsten Industrien Europas zu digitalisieren!

Warum ist es Eurer Meinung nach so schwer, die Baubranche zu digitalisieren?

Die Baubranche steht in vielen Bereichen gerade erst am Anfang was das Thema Digitalisierung angeht. Da ist es ganz normal, dass es die ein oder anderen Bedenken bei den Leuten gibt. Das war beim Online-Shopping oder CAD Software am Anfang auch nicht anders. Das Wichtigste ist, die Digitalisierung Schritt für Schritt anzugehen und die Anwender mit einzubeziehen. Denn eine Software mit vielen Funktionen die von den Nutzern nicht angenommen wird hilft wenig.

Und wie läuft das Geschäft?

Es könnte nicht besser laufen. Seit der Gründung vor knapp einem Jahr sind wir von vier auf knapp zwanzig Leute gewachsen, konnten in den ersten zwölf Monaten bereits mehr als 100 Kunden gewinnen und unterstützen dabei die digitale Abwicklung von bereits knapp 1.000 Bauprojekten.

Ganz besonders stolz sind wir, dass unsere Lösung auch bei Prestigeprojekten wie dem Uniklinikum Kiel, dem Umbau des Münchner Hilton Hotels oder beim Bau mehrerer Kindergärten und Studentenwohnheimen eingesetzt wird. Was uns bei Capmo antreibt ist, Bauprofis dabei zu helfen außergewöhnliche Projekte umzusetzen, auf die sie stolz sein können. Damit wir künftig im gleichen Tempo weiter wachsen können haben wir im Dezember 2018 eine Finanzierungsrunde über knapp 2 Millionen mit UVC Partners und HW Capital abgeschlossen. Jetzt suchen wir nach motivierten Talenten in allen Bereichen, die mit uns daran arbeiten die Bauindustrie zu digitalisieren!

Im vergangenen Jahr habt Ihr Euch auf der Munich Startup-Veranstaltung „Startup trifft Handwerk“ einem größeren Publikum vorgestellt – konntet Ihr von der Veranstaltung konkret etwas mitnehmen?

Die Veranstaltung war für uns ein voller Erfolg. Wir konnten dort einige unserer wichtigsten Kunden gewinnen und haben sehr viel positive Rückmeldungen von den Teilnehmern aus dem Handwerk und der Baubranche bekommen. Mindestens genauso wichtig war es für uns den Teilnehmern das Thema Digitalisierung näher zu bringen. Denn egal wie gut die Software für die Branche auch ist – der Nutzer steht immer im Vordergrund!

Mehr Angebote für „Internationals“

Wie schätzt Ihr den Startup-Standort München ein? Was findet Ihr gut, was fehlt Euch noch?

München ist für uns der ideale Startup-Standort. Dank Organisationen und Initiativen wie dem CDTM (an dem wir uns als Gründerteam kennengelernt haben), dem Werk1 und den vielen Startup-Veranstaltungen konnten wir uns gerade in der Anfangsphase keinen besseren Standort vorstellen. Auch bei der Mitarbeitersuche ist München für uns dank der hervorragenden Universitäten ein super Standort. Lediglich was das Angebot für „Internationals“ angeht, kann München sicher noch etwas zulegen, damit die Stadt auch für internationale Talente attraktiver wird.

Insgesamt sind wir extrem glücklich mit Capmo in München zu Hause zu sein. Denn München ist nicht nur ein super Startup-Standort, sondern auch der Hotspot der Deutschen Bau-und Immobilienbranche. Alle großen Bau- und Industriemessen finden in München statt und viele der wichtigsten Bau-Player sitzen in München und dem Umland.

Und last but not least: Was ist eure Vision für Capmo?

Capmo entwickelt Software für die Bauindustrie. Allein in Europa gibt es 10 Millionen Bauingenieure – und im vergangenen Jahr setzte die Baubranche weltweit 14 Billionen Euro um. Jeder zehnte Job der Welt hängt mit der Baubranche zusammen. Wir glauben, dass die Personen mit den härtesten Jobs der Welt auch großartige Software verdient haben, die ihnen die Arbeit erleichtert. Ganz egal, ob sie gerade eine Wohnung renovieren oder ein Krankenhaus bauen. Bei Capmo arbeiten wir jeden Tag darauf hin die Bauindustrie in die digitale Zukunft zu führen, damit Bauprojekte künftig nicht mehr aus dem Ruder laufen, Wohnraum wieder bezahlbar wird und auch komplexe Bauprojekte mit Spaß angegangen werden.

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