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Wassertechnologie für alle – Cyfract startet Crowdfunding-Kampagne

Der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist gemäß einer UN-Resolution Menschenrecht. Aber der tatsächliche Zugang dazu ist vielen Menschen weltweit verwehrt. Um daran etwas zu ändern stellt das Münchner Social Startup Cyfract nun seine neuartige Technologie zur Wasserreinigung vor.

Verschmutzung, übermäßiger Verbrauch und schlechtes Management gehen zu Lasten von Qualität und Verfügbarkeit von Wasser und gerade in ärmeren Ländern wird Wasser zunehmend zu einem rarer Ressource. Cyfract möchte daran etwas ändern. Mit der Technologie des Startups soll eine umweltverträgliche und kostengünstige Form der Wasserreinigung möglich sein. Durch eine spezielle, im 3D-Druck-Verfahren hergestellte Innengeometrie werden in einer Reinigungsvorrichtung besondere Strömungsbedingungen geschaffen, unter denen Schwebstoffe wie beispielsweise Mikroplastik gemeinsam mit Partikeln höherer Dichte erfasst und aus dem Wasser abgeleitet werden können.

Beweis der Wirksamkeit ist erbracht

Ein Team aus Wissenschaftlern, Ingenieuren und Studenten der Hochschule München forscht seit nunmehr sechs Jahren an dem Konzept und konnte in experimentellen Versuchen den Nachweis der Wirksamkeit erbringen. Der richtige Zeitpunkt, um mit der Technologie an die Öffentlichkeit zu gehen, wie der Mitbegründer Tayyar Bayrakci findet.

„Eine ganze Weile hat selbst die wissenschaftliche Community eher ungläubig auf unsere Idee reagiert. Jetzt ist der wissenschaftliche Nachweis gelungen und wir wollen unser Projekt so schnell wie möglich dort realisieren, wo es am dringendsten gebraucht wird, nämlich in den wasserarmen und von Wüstenbildung bedrohten Regionen.“

Cyfract startet Crowdfunding-Kampagne

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Um weitere Unterstützer zu finden und der Cyfract-Technologie mit einem Prototypen weiter voranzubringen, startet das Social Startup ab heute eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Startnext.