Christian Holzapfel (Mitte) arbeitet eng mit den beiden Klarx-Gründer Florian (li.) und Matthias Handschuh.

„Möglichst nah am Kunden“ – so arbeitet Christian Holzapfel von Klarx

Wie arbeiten Münchner Startups? Was für Tipps können die einzelnen MitarbeiterInnen anderen Teams geben? Das haben wir uns und natürlich einige Startups gefragt. Christian Holzapfel, Communications Manager beim digitalen Baumaschinenvermieter Klarx, hat uns Rede und Antwort gestanden.

Munich Startup: Wie ist Deine Morgenroutine?

Christian Holzapfel von Klarx: Was jeder Tag gemein hat ist, dass ich mir als erstes noch zuhause die Nachrichten vom Tag anschaue. Das mache ich für die allgemeinen wie auch die Bau- und Startup-News. Dann weiß ich über den Tag Bescheid und meine erste Neugier ist gestillt. Das ist wichtig, da ich im Büro immer zuerst mit einer größeren Aufgabe anfange, die meine Konzentration erfordert. Darauf folgt das Teamhuddle und erst dann kommen die E-Mails, die meistens einiges an Ablenkung bringen.

Im Büro: Immer erst eine größere Aufgabe

Munich Startup: Was ist Dein liebstes Arbeitstool?

Christian Holzapfel von Klarx: So langweilig das klingt: Die G-Suite. Da laufen alle für mich wichtigen Informationen und Arbeitsergebnisse zusammen. Man kann darin einfach sehr gut als Team und auch remote Themen voranbringen.

Munich Startup: Welche drei Apps sind unverzichtbar?

Christian Holzapfel von Klarx: Slack, Trello und Twitter (allerdings nur als personalisierter Newsfeed).

Gute Lektüre für Kommunikationsleute

Munich Startup: Welches Münchner Event ist ein Must?

Christian Holzapfel von Klarx: Highlight ist natürlich Bits & Pretzels. Aus PR-Sicht bietet das einfach einen fantastischen Mix aus Input und Netzwerk. Aber ganz ehrlich: Ich gehe auf sehr wenige Veranstaltungen dieser Art. Wir sind mit der digitalen Baumaschinenmiete ja in einem sehr traditionellen B2B-Markt unterwegs. Ich fokussiere mich sehr darauf, auf Branchenveranstaltungen zu Bau und Baumaschinen zu sein. Ich kann jedem nur empfehlen möglichst nah am Kunden und seiner Branche zu sein. Zugegebenermaßen ist das mit einem B2B-Produkt deutlich leichter als im B2C.

Munich Startup: Welches Buch empfiehlst Du anderen Kommunikationsleuten?

Christian Holzapfel von Klarx: Es gibt da in der Startup-Szene ja schon einen sehr etablierten Kanon. Dem habe ich jetzt auch nichts hinzuzufügen. Für PRler kann ich allerdings “Auch Deutsche unter den Opfern” von Benjamin von Stuckrad-Barre empfehlen. Er ist ein brillanter Beobachter und erzählt einfach gute Geschichten. Und das sollte ja auch das Ziel eines guten PRlers sein. Wer dann noch Handwerkszeug braucht, dem empfehle ich das Magazin “Pressesprecher” des Bundesverband der Kommunikatoren (BdKom), die immer wieder guten Input für die PR-Arbeit geben.

Meetings mit 100 Leuten?

Munich Startup: Was ist Deine liebste Meetingform?

Christian Holzapfel von Klarx: Form follows function: Mir ist eigentlich relativ egal, ob man sich jetzt Face to Face im Sitzen, Stehen oder per Webkonferenz trifft. Meetings gefallen mir, wenn klar ist warum sich wer für wie lange trifft und was am Ende ein gutes Ergebnis ist. Zu Beginn war es natürlich noch spaßig, wenn man zusammen mit den Foundern seinen Ideen freien Lauf lässt und sich auf einem Whiteboard austobt. Aber selbst vor drei Jahren mit zehn Mitarbeitern haben wir das nur mit einer klaren Zielerwartung gemacht.

Jetzt mit fast 100 Mitarbeitern muss man sich disziplinieren, dass Meetings nicht zu viel und zu groß werden. Wichtig ist, dass man trotzdem einen ständigen Austausch untereinander hat. Aber dafür gibt es Slack, Lunches oder ein Feierabendbier.

Stolpersteine: Schlechte Absprachen und Ad-Hoc-Anfragen

Munich Startup: Was ist Dein größter Stolperstein im Tagesgeschäft?

Christian Holzapfel von Klarx: Schlechte Absprachen und Ad-Hoc-Anfragen. Beides führt dazu, dass man am Ende mancher Tage zwar viel geschafft hat, aber eben nicht das, was man sich eigentlich vorgenommen hat. Das wird bei mir persönlich ein ganzes Stück weit von meiner Neugier getrieben. Darum sind eine Disziplinierung bei den E-Mails und auch klare Aufgaben, die man sich für den Tag aufschreibt, echt wichtig, um den Fokus zu halten.

Munich Startup: Was ist Dein Motivationsbooster im Arbeitsalltag?

Christian Holzapfel von Klarx: Zu wissen, dass das ganze Team an einem Strang zieht, motiviert schon sehr bei der Arbeit. Wenn ich dann noch früh am Tag merke, dass ich gut vorankomme, pusht das nochmal extra. Aber das hängt immer sehr stark davon ab, welche Bedingungen von der Vorfrage erfüllt sind.

Munich Startup: Womit beschließt Du Deinen Arbeitstag?

Christian Holzapfel von Klarx: Meistens mit einer E-Mail, die ich jemandem bis spätestens zu dem Tag versprochen habe.

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