Gastbeitrag: Manager überschätzen Kontrolle über eigene Marke im Internet
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Gastbeitrag: Manager überschätzen Kontrolle über eigene Marke im Internet

Gastbeitrag von Jörg Reiser

Wie wichtig ist für Unternehmen das Thema Markenreputation und Reputationsmanagement? Welche Möglichkeit nutzen Unternehmen, Gefahren aus dem Internet zu erkennen, die dem Image einer Marke schaden können? Das Social Media Listening Tool SentiOne hat eine Umfrage gestartet und Manager befragt, wie sie das Ansehen und den Ruf ihrer Marke im Internet kontrollieren und schützen. Die Ergebnisse zeigen: Ein Großteil der Manager überschätzt die Kontrolle über die eigene Marke und benutzt keine Technologie, um das Internet zu überprüfen.

Laut Umfrage ist die Markenreputation für alle Manager überaus wichtig. So geben 90 Prozent der Befragten an, dass diese für die Entwicklung und für den Erfolg eines Unternehmens eine sehr wichtige Rolle spielt. Selbst Manager, die nicht für die Bereiche Marketing oder Kommunikation zuständig sind, teilen mit, dem Thema Markenreputation eine große Bedeutung zuzuweisen. Betrachtet man dabei das Internet, so geben mehr als 80 Prozent der Befragten an, dass das Netz beim Aufbau eines Markenimages überaus wichtig ist. So erfährt doch das Thema durch die schnelle Entwicklung des Internets und das damit verbundene rasante Voranschreiten der digitalen Transformation eine noch größere Bedeutung. Und genau dieser Tatsache sind sich die Manager durchaus bewusst. Ganze 92 Prozent von ihnen geben an, dass bestimmte Aktionen im Internet einen negativen Einfluss auf die Marke haben können. So ist es auch nicht verwunderlich, dass 90 Prozent der Manager besorgt darüber sind, negative Meinungen oder Äußerungen über ihre Marke im Internet zu finden.

Diverse Tools weitestgehend unbekannt

Eines zeigt die Umfrage aber sehr deutlich. Ein Großteil der befragten Manager überschätzt die Kontrolle über die eigene Marke im Internet. Denn die Art und Weise, wie sie das Netz überprüfen, ist noch sehr unerfahren. Fast die Hälfte der Befragten geben an, ausschließlich Webseiten und Portale zu lesen, um somit herauszufinden, was über die eigene Marke im Internet gesagt wird. Doch diese Vorgehensweise ist sehr zeitaufwendig, mühsam und oberflächlich. Abhilfe könnte hier ein Social Media Listening Tool schaffen. Doch 72 Prozent der Befragten verwenden diese Technologie nicht. Fast die Hälfte der Manager weiß nicht, was so ein Dienst anbietet und welche Daten damit generiert werden können. Über 40 Prozent der Befragten haben nicht einmal eine Ahnung von der Existenz solcher Programme.

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Doch gerade mit einem Social Media Listening Tool könnten Manager bessere Einblicke und datengesteuerte Beweise erhalten, um beispielsweise die richtigen Entscheidungen im Bereich Marketing treffen. Social Media Listening Tools sollten also verstärkt in Deutschland auf sich aufmerksam machen und Unternehmen zeigen, wie effizient und wertvoll diese für die Kontrolle und den Schutz einer Marke im Internet sind. Weitere Informationen, sowie die gesamten Umfrageergebnisse und der vollständige Bericht der Studie sind unter http://digitalreputationinsight.de/ kostenlos abrufbar.