Projektbild Pamir © ParkHere

Forschungsprojekt PAMIR will Parkplatzsuche verringern

Die Parkplatzsuche in Ballungszentren ist häufig ein zeitaufwändiger und nervenaufreibender Vorgang. Das zeigt sich unter anderem darin, dass etwa ein Drittel des Verkehrs in europäischen Innenstädten auf die Parkplatzsuche entfällt. Ein Zustand, den ein Konsortium im Rahmen des Forschungsprojektes PAMIR (Stellplatzfeine Parkplatzbelegungsinformation und Parkplatzreservierung für ein komfortableres multimodales Reisen) jetzt ändern möchte. Mit dabei ist auch das Münchner Startup ParkHere.

Die Luftschadstoffwerte sind in vielen deutschen Städten immer wieder zu hoch. Fahrverbote könnten helfen, sind aber heftig umstritten. Warum also nicht bei etwas anfangen, das weniger kontrovers diskutiert wird, aber auch zu relativ hohem Verkehrsaufkommen beiträgt: der Parkplatzsuche. Eine Konsortium bestehend aus den Startups ParkHere und WunderCar Mobility Solutions sowie dem Institut für Automation und Kommunikation e.V. hat sich nun diesem Ansatz angenommen und startete dazu vor einigen Wochen das Forschungsprojekt PAMIR.

Realistischere Reiseplanung und damit weniger Verkehr

Die Grundlage des Projektes PAMIR bildet der neuartige energieautarke Sensor von ParkHere zur Ermittlung des Belegungszustands einzelner Stellplätze. Auf Basis dieser Informationen soll ein Verfahren zur Prognose der lokalen Gesamtauslastung der verfügbaren Parkplätze entwickelt werden. Darüber hinaus soll die Möglichkeit der Stellplatzreservierung geschaffen werden. Beides soll letztlich zu einer deutlich realistischeren Reiseplanung beim Umstieg vom Pkw auf ein anderes Verkehrsmittel führen. Dabei sind ausdrücklich auch Fahrgemeinschaften und Mitfahrgelegenheiten eingeschlossen. Der Reisekomfort wird unter anderem durch die Navigation zum freien bzw. reservierten Stellplatz erhöht. Mit Hilfe von Probanden werden die verbesserten Mobilitätsdienste nach der Entwicklungsphase schließlich evaluiert.

Gefördert wird das Projekt PAMIR durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen der Forschungsinitiative mFUND mit insgesamt 722.231 Euro.

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