© Recup / Hellobeautyful Photography

Rebowl: Recup startet Testphase für Pfandboxen

Pünktlich zum zweijährigen Jubiläum von Recup startet das Münchner Startup eine Testphase mit Rebowl, einer Mehrweg-Pfandbox, die als Alternative zur Einwegverpackung im Food-Bereich dienen soll.

Was bei Kaffee funktioniert, soll zukünftig auch im Food-Bereich Anwendung finden: ein Pfandsystem für Take-Away-Essen. In einer dreimonatigen Testphase möchte Recup zusammen mit fünf lokalen Partner-Gastronomen nun überprüfen, wie ein Pfandsystem für Take-Away-Essensverpackungen funktionieren kann. Zeitgleich setzt auch Vanilla Bean, ein verpackungsfreier Lieferdienst aus Regensburg, die Rebowls während der Testphase ein. Recup und Vanilla Bean wollen so gemeinsam evaluieren, wie sich ein Mehrweg-Pfandsystem im Food-Bereich eingesetzten lässt.

Ressourcenschonende Alternativen finden

Ziel ist es, die große Menge an To-Go-Einwegverpackungen dauerhaft zu vermeiden und eine ressourcenschonende Alternative anzubieten, ohne dabei auf die bequemen Angebote des Take-Aways und Lieferservices verzichten zu müssen.

Testphase München: So funktioniert’s

In München bestellen Kunden ihr Take-Away-Essen bei einem der fünf lokalen Gastronomie-Partner in der Rebowl und hinterlegen 5 Euro Pfand für die Mehrwegbox. Leere Pfandboxen können bei den teilnehmenden Partnern wieder abgegeben werden, um das Pfand zurückzuerhalten. Die Pfandboxen werden vor Ort gereinigt und anschließend direkt wieder eingesetzt. An der Testphase nehmen in München das Siggis, die Orange Box, Aloha Poke, Mutter Erde und Ida’s Milchladen teil.

Kunden-Feedback erwünscht

„Unser Ziel ist es, Einwegverpackungen im To-Go-Bereich überflüssig zu machen. Neben Coffee-to-Go ist hier der Food-Sektor ein großes Thema. Wir freuen uns, in der Zusammenarbeit mit Vanilla Bean gleichzeitig auch den wichtigen Bereich der Lieferdienste zukünftig nachhaltiger zu gestalten. Die Zahlen sprechen für sich: Allein in Deutschland haben 10 Millionen Personen im Jahr 2016 Essen online bestellt und liefern lassen,”

so Fabian Eckert, einer der beiden Gründer und Geschäftsführer von Recup. Damit weitet das Münchner Startup nach zweijährigem Bestehen die Pfand-Idee auf ein weiteres Produkt aus.

Das Feedback der teilnehmenden Gastronomen und der Kundschaft während der dreimonatigen Testphase soll dabei aktiv in die Entwicklung des neuen Pfandsystems eingebunden werden, damit sich Rebowl zu einer ressourcenschonenden und abfallvermeidenden Alternative zur Einwegverpackung entwickeln kann. Recup freut sich in diesem Zusammenhang auch über Feedback der Nutzer.

Auch Gäste tragen Verantwortung

Die fünf testenden Gastronomen freuen sich, als Rebowl-Partner ihren Beitrag zum Aufbau eines Pfandsystems im Take-Away-Sektor zu leisten.

„Bei unserem Restaurant spielt Nachhaltigkeit eine entscheidende Rolle. Gemeinsam mit Rebowl gehen wir hierbei einen weiteren wichtigen Schritt und zeigen zugleich unseren Gästen, dass auch sie Verantwortung bei der Müllvermeidung übernehmen können,”

so Thomas Avemaria des Restaurants Siggis. Auch die weiteren Testpartner Orange Box, Aloha Poke und Mutter Erde, sowie Ida’s Milchladen haben Nachhaltigkeit fest in ihrem Konzept integriert.

Weitere Informationen

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

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