© Andreas Heddergott / LH München

Bayern soll Gründerland Nummer 1 in Europa werden

Hubert Aiwanger, seines Zeichens Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie in Bayern, wünscht sich trotz guter Konjunktur mehr Neugründungen in Bayern und verspricht Gründern zukünftig noch mehr Unterstützung bei ihren Vorhaben. Sein Ziel: Bayern soll Gründerland Nummer 1 in Europa werden.

Wie aktuelle Zahlen des Bayerischen Landesamt für Statistik zeigen, sank die Anzahl der beantragten Unternehmensinsolvenzverfahren 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozent. In diesem Zeitraum sank allerdings auch die Zahl der Neugründungen in Bayern um 0,4 Prozent. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger äußert sich ausführlich zu den aktuellen Zahlen und betont, dass gerade zu wirtschaftlich stabilen Zeiten die Startchancen in die Selbstständigkeit besonders gut sind:

„Die Wirtschaft läuft stabil, darum haben wir erneut weniger Insolvenzen zu verzeichnen. So lag etwa die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen um 4,5 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreswert. Unsere Unternehmen sind aktiv, robust und dank der soliden Eigenkapitalausstattung hat Bayerns Wirtschaft ein gutes Polster, falls es zu Konjunktureintrübungen kommt. Es ist unsere Aufgabe in der Politik, alles zu tun, damit wir die guten Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Lage halten. Unsere Betriebe laufen stabil, aber wir brauchen mehr Neugründungen. Darum gibt es unser Programm Baystartup, das zu den wichtigsten Anlaufstellen in Bayern für Startups auf Kapitalsuche gehört. Dieses Netzwerk richtet sich gezielt mit seinen Angeboten an wachstumsorientierte Startups, Investoren und Industrieunternehmen.“

Im Geschäftsjahr 2018 vermittelte Baystartup 62,7 Millionen Euro Kapital in 50 Finanzierungsrunden zwischen 50.000 und 6 Millionen Euro.

Gründerland Bayern an die Spitze Europas

Aiwanger meint weiter:

„Wir haben uns große Ziele gesteckt: Bayern soll Gründerland Nummer 1 in Europa werden. Mit unserer Initiative Gründerland.Bayern wollen wir die Rahmenbedingungen für Existenzgründungen in Bayern weiter verbessern und so die Herausforderungen für die Zukunft angehen. Insgesamt setzen wir dafür über 330 Millionen Euro in den Jahren 2015 bis 2020 allein im Rahmen dieser Initiative ein. Ebenso setzen wir im Bereich der Digitalisierung auf Gründerzentren. Ab diesem Jahr werden wir in allen Regierungsbezirken jeweils ein weiteres digitales Gründerzentrum außerhalb der Ballungsräume einrichten. Diese werden sich ideal in unsere Gründerlandschaft einfügen.“

Schritt in die Selbstständigkeit jetzt wagen

Ebenso geht Aiwanger auf den Zusammenhang zwischen Gründerzahlen und Konjunktur ein:

„Wenn die Wirtschaft brummt, dann wagen weniger Menschen den Schritt in die Selbständigkeit. Doch gerade in einer solchen Situation sind die Startchancen für neue, frische Ideen besonders gut. Wer den Weg in die Selbständigkeit wagt oder auch sich durch eine gewerbliche Tätigkeit etwas dazuverdient, kurbelt die Wirtschaft an und kann mit unserer Unterstützung rechnen.“

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