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Enna sichert sich Millionen-Investment

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Credit: Foto: Enna

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Simon Tischer

Simon Tischer

Enna schließt seine Seed-Runde mit einem siebenstelligen Betrag ab. Neben dem Leadinvestor Zwei 7 beteiligen sich Wayra Deutschland und die TQ Group an der Finanzierung.

7. Dezember 2022

2 Min. Lesezeit

Das genaue Volumen der Finanzierungsrunde bei Enna wurde nicht kommuniziert. Bekannt ist jedoch, dass alleine Wayra Deutschland 350.000 Euro beisteuert. Das 2020 von Jakob Bergmeier, Tim Haug und Moritz Kutschera gegründete Startup ermöglicht es, Video-Chats über eine aufgelegte Plastikkarte zu starten. Außerdem ist es mit Enna möglich, Foto- und Videonachrichten zu empfangen, Fotoalben zu teilen, Podcasts zu hören und Youtube-Videos anzusehen. Durch das Bedienkonzept soll SeniorInnen der Zugang zu Onlinediensten und der Kontakt zu ihrer Familie erleichtert werden. Für die Nutzung benötigt man ein beliebiges Apple- oder Android-Tablet, auf dem die entsprechende App läuft, sowie passende Cards und das Enna-Dock.

„Sehen es als Auftrag, mit Enna die Brücke über den digitalen Graben zu bauen“

“Wir sind sehr stolz und glücklich, dass wir unsere Seed-Runde erfolgreich abschließen konnten und so starke neue Partner für die Zukunft an Bord haben. Die fehlende digitale Teilhabe in unserer Gesellschaft ist ein sehr relevantes Problem, das wir mit Enna lösen wollen,“

sagt Jakob Bergmeier, Mitgründer von Enna.

„Meinen ersten Prototypen habe ich für meine Oma bereits 2016 gebaut. Dass sich daraus dann gemeinsam mit Moritz und Tim seit 2020 ein Unternehmen entwickelt hat, macht mich besonders stolz. Das uns entgegengebrachte Vertrauen der InvestorInnen zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir sehen es als Auftrag, mit Enna die Brücke über den digitalen Graben zu bauen und freuen uns auf die kommende Zeit.”

Katrin Bacic, Chief Strategy Officer von Wayra Deutschland, erklärt:

“Gerade die Pandemie hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, miteinander vernetzt zu sein. Doch älteren Menschen ist dies oft nicht möglich, da sie sich nicht mit Technik auskennen. Anwendungen wie Enna sind genau deswegen zukunftsträchtig, weil sie alle Menschen mit einbeziehen und Verbindungen untereinander fördern.”

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