Cloudeo plant IPO und ICO im ersten Halbjahr

Mittels eines eigenen Blockchain-Tokens möchte das Geodaten-Startup Cloudeo im Rahmen eines ICO Geld einsammeln. Zusätzlich planen die Münchner einen Börsengang.

Cloudeo sammelt Daten von verschiedenen Satelliten-Anbietern ein und stellt diese seinen Kunden zur Nutzung zur Verfügung. Die Satellitendaten werden dann unter anderem in der Landwirtschaft, Logistik, im Gaming-Bereich und bei IoT-Unternehmen eingesetzt. Mit seinem Angebot konnte das Münchner Unternehmen im letzten Sommer bereits 2,4 Millionen Euro in einer Series-A-Runde einsammeln. Wie Gründerszene berichtet, warb Cloudeo in einer Pre-IPO-Runde zuletzt 5 Millionen Euro zu einer Bewertung von 41,5 Millionen Euro von ungenannten Investoren aus Amerika und Europa ein.

Cloudeo will Aktien und Tokens ausgeben

Ebenfalls nach Aussage von Gründerszene plant das Unternehmen nun sowohl einen IPO, also einen Börsengang, als auch eine Kapitalerhöhung mittels Blockchain (ICO). Noch im ersten Halbjahr, so der Bericht, wolle das Startup an der Börse von Toronto gelistet werden und einen Blockchain-Token ausgeben.

Der IT-Branchenverband Bitkom  sieht offenbar für die Zukunft großes Potenzial für ICOs und forderte erst kürzlich, in Deutschland Rechtssicherheit für die Wagniskapitalfinanzierung via Blockchain zu gewährleisten. Die Politik, so Bitkom, solle auf übermäßige Regulierung verzichten. Der Aufwand für diese neue Finanzierungsform solle etwa im Vergleich zu einem klassischen Börsengang deutlich niedriger bleiben.

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