Smarter Together geht in die nächste Runde

Anfang dieses Jahres ist das EU-Projekt Smarter Together in eine neue Phase gestartet. Nach drei Jahren der Entwicklung und Umsetzung von Smart-City-Lösungen liegt der Schwerpunkt ab sofort darauf, aus den bisherigen Erfahrungen zu lernen.

Im Mittelpunkt stehen Fragen wie diese:

  • Werden die Lösungen von den Bürgern angenommen?
  • Was funktioniert und was nicht?
  • Worauf sollte in Zukunft geachtet werden?

Mit Hilfe der erhobenen Daten will das Projektteam die sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen systematisch beobachten und analysieren. Ziel dabei ist, die erprobten Lösungen zukünftig in anderen Quartieren in München und europaweit sinnvoll einzusetzen. Der Wissensaustausch mit den europäischen Partnerstädten ist bereits seit Projektbeginn ein zentraler Baustein von Smarter Together und gewinnt nun noch weiter an Bedeutung, heißt es in einer Pressemitteilung.

Smarter Together will die Bürger in den Prozess integrieren

Clemens Baumgärtner, Referent für Arbeit und Wirtschaft, sagt:

„Zusammenarbeit und Austausch sind entscheidende Voraussetzungen für ein erfolgreiches Miteinander, in der eigenen Stadt ebenso wie auf europäischer Ebene. Gemeinsam schlauer werden durch Smarter Together heißt, dass wir die Bürgerschaft einbinden und auf den Weg zur Smart City mitnehmen. Es heißt auch, dass wir von den Erfahrungen unserer Projektpartner lernen und uns mit ihnen über unsere Erfahrungen austauschen.“

Das Ziel des EU-Projekts ist es, mit Hilfe neuester Technologien und intelligent genutzter Daten Antworten auf die Zukunftsfragen der Stadtentwicklung zu finden. Das soll langfristig Lebensqualität und Nachhaltigkeit in Europas Städten erhöhen.

Die zentralen Bereiche des Projekts sind IT-Technologien, Mobilität, Energie sowie Bürgerbeteiligung. Die EU-Kommission hat 2015 München zusammen mit Lyon und Wien ausgewählt, um solche Smart-City-Lösungen bis 2021 zu entwickeln und zu erproben. Das Münchner Projektgebiet dafür ist Neuaubing-Westkreuz/ Freiham.


Überblick zum Projekt und den bisherigen Ergebnissen

Mehr Infos