Das Blitzminds-Team vor dem MTZ.

Blitzminds: B2B-Software für Innovationen in Szene gesetzt

Das Münchner Startup Blitzminds hat eine Softwarelösung entwickelt, mit der Unternehmen mit nur einem Klick herausfinden, welche innovativen Projekte wer, wann, wo und wie im eigenen Unternehmen durchgeführt hat. 2016 gegründet, hat sich bei dem SaaS-Startup seit unserem letzten Gespräch viel getan. Der Gründer der Design Thinking-Plattform Cornelius Filbry steht uns Rede und Antwort.

Munich Startup: Cornelius, erkläre uns bitte: Welche Nische bedient Blitzminds?

Cornelius Filbry von Blitzminds: Innovationsentwicklung geschieht in den meisten Unternehmen projektbasiert. Das gewonnene Wissen geht schnell verloren und ich kenne kein Unternehmen, das mir beantworten kann, welche Projekte sie bereits zum Thema Künstliche Intelligenz, Blockchain oder Internet der Dinge durchgeführt haben und was die Ergebnisse waren. Unsere Kunden jedoch können innerhalb von Sekunden beantworten, welche Projekte sie bereits zu welchen Schlüsseltechnologien durchgeführt haben. So steigt bei gleichem Zeit- und Ressourceneinsatz die Innovationskraft um bis zu 20 Prozent.

Munich Startup: Aller Anfang ist schwer, und für Euch war der Vertrieb anfangs eine Herausforderung. Mittlerweile habt Ihr Eure Sales-Strategie verändert und habt sowohl andere Startups als auch Konzerne als Kunden. Wie kam es zum Umdenken? 

Gründer Cornelius Filbry (Foto: Baystartup).

Cornelius Filbry: Nach wie vor kann unser Produkt enormen Mehrwert bei großen Organisationen bieten. Jedoch ist der Vertrieb extrem zeitintensiv und mühsam. Für uns war es daher wichtig, zunehmend auch kleineren Organisationen oder einzelnen Abteilungen echten Mehrwert zu bieten. Dahin entwickeln wir unser Produkt nach wie vor und so kam es auch zu den neuen, kleineren Kunden.

Mehr Teamgefühl

Munich Startup: Wir hatten das letzte Mal vor zwei Jahren gesprochen. Damals wart Ihr gerade im Ruffinihaus. Hat sich für Euch die kreative Umgebung nachhaltig ausgezahlt?

Cornelius Filbry: Absolut! Damals haben wir größtenteils in der Uni gearbeitet und es war mühsam für das Team, immer in Garching zusammenzukommen. So hatten wir zum ersten Mal ein Büro, das wir nach unseren Bedürfnissen einrichten und abschließen konnten. Und das hat enorm zum Teamgefühl beigetragen. Unsere Zeit im Ruffinihaus ist nun aber schon seit zwei Jahren zu Ende.

Teamgefühl gibt’s bei Blitzminds auch im neuen MTZ-Büro.

Munich Startup: Heute habt Ihr Euren Firmensitz im MTZ. Wie kamt Ihr dazu? Und profitiert Ihr von der Nähe zu anderen Tech-Firmen dort?

Cornelius Filbry: Wir sind nach einer Odyssee durch verschiedenste Büros im Münchener Technologiezentrum (MTZ) gelandet. Nach unseren Aufenthalten im LMU Entrepreneurship Center und dem Xpreneurs-Programm der UnternehmerTUM — die uns beide fantastische Arbeitsumfelder zur Verfügung gestellt haben — wurde uns das MTZ empfohlen. Die moderne Anlage mit Meetingräumen, Empfang und der Flexibilität, bei Wachstum weitere Büros anzumieten hat den Ausschlag gegeben.

„Haifischbecken B2B-Software“

Munich Startup: Auch bei der Finanzierung hat sich etwas getan, oder?

Cornelius Filbry: Das stimmt! Wir haben das Glück, mit Hilfe von Baystartup und eigener Suche zwei fantastische Business Angels an Bord zu haben. Neben dem Geld, das wir sofort in die Produktentwicklung investiert haben, profitieren wir von der großen Erfahrung, die beide Business Angels in ihren unterschiedlichen Bereichen gesammelt haben. Denn sie bringen nicht nur ein wertvolles Netzwerk mit, sondern sind enorm wichtige Sparringspartner. Sie unterstützen uns dabei, wenn wir unsere Strategie anpassen oder einzelne Kunden ansprechen. Oder wenn es darum geht, Rückschläge in neue Stärken umzuwandeln. 

Munich Startup: Woran arbeitet Ihr gerade verstärkt? Was steht als nächstes an?

Cornelius Filbry: Wir arbeiten aktuell an zwei besonders wichtigen Funktionen unseres Produktes: Dem automatisierten Import von Ergebnissen von Innovationsworkshops (meistens handgeschriebene Post-Its) und dem Export der Ergebnisse in Präsentationsformate. Die neue Version unserer Software könnte ab Ostern schon einen solchen Export enthalten. Außerdem erarbeiten wir gerade eine neue Marketingstrategie, um uns im „Haifischbecken B2B-Software“ geschickt in Szene zu setzen. Das sind auf jeden Fall drei Highlights unserer aktuellen Entwicklung als Unternehmen.

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