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Förderprogramm IGP unterstützt Kultur- und Kreativwirtschaft

Das ‚Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen‘ (kurz IGP) des Bundeswirtschaftsministeriums geht in die nächste Ausschreibungsrunde. Dieses Mal lautet das Thema kultur- und kreativwirtschaftliche Geschäftsmodelle und Pionierlösungen. Bewerbungen können noch bis zum 11. August um 15 Uhr eingereicht werden.

Mit dem IGP fördert das Bundeswirtschaftsministerium Geschäftsideen oder Pionierlösung, die auf neuartige Dienstleistungen abzielen, neue Prozesse und Organisationsweisen entwickeln oder innovative Marketingkonzepte und Geschäftsmodelle umsetzen. In einer ersten Ausschreibungsrunde ging es um digitale und datengetriebene Lösungen, nun sind Modelle aus der Kultur- und Kreativwirtschaft an der Reihe. Hierbei wurde auch das Budget des IGP von rund 25 Millionen Euro auf rund 35 Millionen Euro erhöht. Die Frist zur Teilnahme am Wettbewerb ist der 11. August 2020, 15 Uhr.

Was wird gefördert?

Im Fokus des aktuellen Förderaufrufs stehen unter anderem neue Konzepte aus dem Design-, Mode- und Architekturbereich sowie der Kunst und darstellenden Kunst, aus dem musik-, rundfunk- und filmwirtschaftlichen Bereich sowie neue Ideen für die Publizistik, den Werbemarkt, den Buchmarkt und den Games-Bereich.

Mit seiner Unterstützung konzentriert sich das IGP besonders auf Startups, Mittelständler und Kleinstunternehmen sowie Selbstständige. Dabei können sich sowohl Einzelprojekte als auch Kooperationsprojekte bewerben. Unterstützt werden Machbarkeitstest ebenso wie Pilotierungen am Markt. Auch Innovationsnetzwerke sind förderfähig. Die allgemeinen Kriterien für die Projekte finden sich in den IGP-Richtlinien.

Die Fördergelder werden als nicht-rückzahlbarer Zuschuss ausgereicht. Dabei gibt es je nach Projektform du Unternehmensgröße bis zu 70.000 Euro bzw. bis zu 300.000 Euro Zuschuss für die förderfähigen Kosten bzw. Ausgaben.

Wie funktioniert die Antragstellung?

Teilnahmeanträge werden über das Portal Positrons eingereicht. Dazu reicht eine Skizze mit kurzer Projektbeschreibung und Unternehmensinfos zur betriebswirtschaftlichen Situation. Wer hier überzeugt, wird ca. fünf Wochen später aufgefordert, ein Pitch-Video einzusenden.  Eine Jury lädt nach erneuter Bewertung die besten Teilnehmer zum Pitch ein. Die Gewinner dürfen da einen Vollantrag stellen.

Das Förderprogramm IGP im Chat

Zu jeder Ausschreibungsrunde werden Livechats und Webinare angeboten, in denen sich Interessierte informieren und nach Fördermodalitäten und Bewertungskriterien fragen können. Zudem wird das IGP genauer vorgestellt. Auch die IHK München gibt Auskunft zu dem neuen Förderprogramm.