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ING-DiBa kooperiert mit Scalable Capital

ING-DiBa kooperiert mit Scalable Capital

Das Gründerteam von Scalable Capital: Florian Prucker, Erik Podzuweit und Stefan Mittnik (v.l.)

Credit: Foto: Scalable Capital

Das Gründerteam von Scalable Capital: Florian Prucker, Erik Podzuweit und Stefan Mittnik (v.l.) – Credit: Foto: Scalable Capital

Simon Tischer

Simon Tischer

Von Dezember 2015 bis Juni 2023 war Simon Tischer als Redakteur für Munich Startup tätig.

27. September 2017

2 Min. Lesezeit

ING-DiBa und das Münchner FinTech-Startup Scalable Capital verkünden eine Partnerschaft. Kunden der Direktbank steht nun die Online-Vermögensverwaltung der Münchner zur Verfügung.

Nach Aussage der beiden Unternehmen handelt es sich um die erste tiefgreifende Kooperation zwischen einer deutschen Großbank und einem digitalen Vermögensverwalter.  Nick Jue, CEO der ING-DiBa AG, sagt:

„Mit der Online-Vermögensverwaltung von Scalable Capital bieten wir unseren Kunden eine attraktive und komfortable Form der Geldanlage. Dieser Schritt passt auch zu unserer Strategie, denn wir nutzen die Möglichkeiten der fortschreitenden Digitalisierung, um Bankgeschäfte für unsere Kunden noch einfacher und kostengünstiger zu machen.“

Erik Podzuweit, Gründer und Geschäftsführer von Scalable Capital:

„Die ING-DiBa ist für uns der ideale Kooperationspartner. Kaum eine Bank handelt so schnell und entschieden, wenn es um digitale Innovationen geht. Darüber hinaus erhalten wir über Nacht Zugang zu mehr als acht Millionen Kunden“.

10.000 Euro Mindestanlage, 1 Prozent Gebühren im Jahr

Für Kunden der ING-DiBa soll der Online-Anmeldeprozess weniger als 15 Minuten dauern. Das „Scalable-Depot“ wird dann bei der ING-DiBa geführt. Die Gebühren und die Performance ihres Depots können die Kunden in den Apps und Online-Portalen beider Unternehmen verfolgen.

Auf Basis der individuellen Risikoneigung stellt Scalable Capital den Kunden ein Portfolio aus  ETFs zusammen und passt dieses im Laufe der Zeit an. Die Mindestanlagesumme beträgt 10.000 Euro. Der Kunde zahlt als Gebühr jährlich 0,75 Prozent des verwalteten Vermögens und zusätzlich die Verwaltungskosten der ETF-Anbieter in Höhe von etwa 0,25 Prozent pro Jahr.

Deutschland „einer der wichtigsten Märkte“

Die deutsche ING-DiBa könnte mit der Kooperation eine Vorreiterrolle innerhalb der globalen ING-Gruppe spielen, sagt Martin Krebs, Head of Global Retail Investment Product Solutions, ING Group:

„Online-Vermögensverwaltung ist ein Thema, mit dem sich die gesamte ING-Gruppe beschäftigt. Deutschland ist mit über acht Millionen Kunden und einem der Bank anvertrauten Spar- und Wertpapiervermögen von rund 150 Milliarden Euro einer der wichtigsten Märkte mit zusätzlichem Wachstumspotenzial für die ING-Gruppe. Deshalb starten wir hier. Wenn unsere Kunden das neue Angebot schätzen, werden wir auf jeden Fall die Einführung auch in anderen europäischen Märkten erwägen, in denen die ING für Privatkunden aktiv ist.“

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