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German Accelerator Southeast Asia: So geht es den Münchner Startups

Seit März 2018 sind tiramizoo und Werthstein nun bereits im Rahmen des German Accelerator Southeast Asia Programms in Singapur, um den asiatischen Markt kennenzulernen und bestenfalls zu erobern. Höchste Zeit also nachzufragen, wie es bei den Münchner Startups läuft.

Mit der Entscheidung für den Standort Singapur ist das Team von tiramizoo,  das zuvor bereits Erfahrungen in Manila sammeln konnte, sehr zufrieden. Julian Kellermann, Head of International Business, spricht vom „idealen Standort“ und begründet diese Aussage mit der guten Infrastruktur vor Ort und der günstigen Lage des Standorts. Die Unterstützung des German Accelerator Southeast Asia sei sehr hilfreich.

Asien bedeutet Doppelbelastung für die Gründer

Werthstein-Mitgründer und CEO Bastian Lossen  geht ins Detail:

„Die Zusammenarbeit zwischen uns und dem Accelerator ist super angelaufen. Der Support geht viel weiter als die Unterstützung unseres Business hier vor Ort. Auch bei persönlichen Herausforderungen wie Unterkunftssuche etc. unterstützt das lokale Team. Die Tools, die das sehr erfahrene Team zur Verfügung gestellt hat, helfen bei der Strategieplanung und unser Lead-Mentor ist nicht nur ein super Typ, sondern hat tolle Kontakte, die uns beim Unternehmensaufbau helfen.“

Diese Hilfe kann nicht schaden, sind die Gründer in Asien doch einer gewissen Doppelbelastung ausgeliefert: Tagsüber kümmern sich die Unternehmer um das Asien-Geschäft, ab spätem Nachmittag geht es dann zum eigentlichen „Alltag“ über und die europäischen Geschicke müssen gelenkt werden.

Ohne Vorbereitung geht nichts

Um dem allem gerecht zu werden, sagt Julian von tiramizoo, sei eine gründliche Desk Research im Vorhinein unumgänglich. Wettbewerbs- und Marktanalysen gehören für ihn zu einer sorgfältigen Vorbereitung. Denn laut ihm darf man nicht dem Irrglauben verfallen, sein Geschäftsmodell eins zu eins auf den asiatischen Markt übertragen zu können. Bestimmte Anpassungen an lokale Bedürfnisse müsse man mit einplanen.

Bastian fügt hinzu, dass man in Asien als Unternehmer einen langen Atem haben müsse:

„Asien ist schnell, Asien ist dynamisch. Asien baut auf Beziehungen. Beziehungen auszubauen dauert.“

tiramizoo und Werthstein ziehen positive Bilanz

Für den bisher verhältnismäßig kurzen Aufenthalt in Singapur ist der Werthstein-Geschäftsführer sehr zufrieden mit den Fortschritten seines Unternehmens vor Ort:

„Wir sind jetzt bei der Operationalisierung unsers Launch Plans. Ich habe ein tolles lokales Team gefunden, welches mich beim Aufbau unterstützt. Wenn wir jetzt noch ein paar Investoren finden, die beim Aufbau helfen, sind wir vor Ende des Jahres live mit – Wealthstone (Anm. d. Red.: im asiatischen Raum wird aus ‚Werthstein‘ ‚Wealthstone‘).“

Auch Julian ist zufrieden, wie es bisher in Asien läuft, betont aber, dass es viel Arbeit und Präsenz benötigt, um auf dem Markt registriert zu werden. Dazu gehört auch eine gewissen Anpassung an die lokalen Gegebenheiten. So sei die Kleiderordnung in Singapur doch ein wenig formeller als die in Deutschland. Zwar seien Anzug und Krawatte keine Pflicht, mit Jeans und Shirt gelte man jedoch definitiv als underdressed.

Noch wartet tiramizoo, das bereits Shell als Investor an Bord hat, auf die erste Referenz vor Ort, um den Stein ins Rollen zu bringen. Jedoch gibt man sich bei dem Münchner Unternehmen optimistisch und geht davon aus, dass man

„neben [dem] bereits laufenden Geschäft in Manila/ Philippinen, mit großer Wahrscheinlichkeit in weiteren Ländern Südost-Asiens aktiv werden wird.“

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