Münchner Bau-Startup Abaut kooperiert mit österreichischem Fertighaushersteller

Das Bau-Startup Abaut arbeitet mit dem österreichischen Fertighaushersteller Elk Haus zusammen. Die Technik der Münchner ermöglicht einen DSGVO-konformen Live-Stream von der Fertighausbaustelle.

In Zusammenarbeit mit Abaut bietet das niederösterreichische Unternehmen Elk Haus Kunden und Mitarbeitern künftig eine 24-Stunden-Livecam an. Bauherren können so den Bau ihres Fertighauses live verfolgen und bekommen mit dem Video ein Andenken an ihren Hausbau. Der Fertighausherstellers behält durch den Live-Stream den Baufortschritt auch von der Ferne aus im Blick und spart sich so Anfahrtswege.  Bodo Braun, Gesamtleiter Deutschland bei ELK Haus, sagt:

„Die Zusammenarbeit mit einem jungen und innovativen Unternehmen wie Abaut ist für uns eine großartige Chance, um der Digitalisierung die Tür in die Baubranche zu öffnen und diese Entwicklung als Pionier aktiv voranzutreiben. Wir erwarten dadurch nicht nur mehr Effizienz im Bauprozess sondern auch die Möglichkeit, dem Kunden mehr Transparenz und direkte Anteilnahme an der Entstehung des Eigenheims bieten zu können.“

Das smarte Kamerasystem des 2017 gegründeten Startups erkennt selbstständig bauprozessrelevante Abläufe. So lassen sich beispielsweise Füllstände von Bauschuttcontainern und der Fertigstellungsgrad einzelner Bauabschnitte kontrollieren. Das Baupersonal soll so entlastet werden und kann sich der raschen Fertigstellung des Hauses widmen.

Abaut-Gründer: „Für die Möglichkeit sind wir sehr dankbar“

Mithilfe eines Algorithmus macht Abaut Gesichter auf den Kameraaufnahmen unkenntlich und soll so der europäischen Datenschutzgrundverordnung entsprechen. Abaut-Gründer Sebastian Kaluza und CEO Max-David Falkner lassen sich mit den Worten zitieren:

„Für die Möglichkeit mit dem Fertighausbauer Elk diese neuartigen Technologien in einer eher konservativen Branche platzieren zu können, sind wir sehr dankbar und setzen hierbei auf eine enge Zusammenarbeit. Dabei folgen wir der Vision, Lösungen für die fundamentalen Herausforderungen der Branche anzubieten: Indem wir bislang unbekannte Informationen und Erkenntnisse generieren, können weite Teile der Bauprozesskette optimiert und automatisiert werden.“

Simon Tischer

Seit Dezember 2015 schreibt Simon Tischer für Munich Startup. Vorzugsweise berichtet er über Studien, Hintergründe und von Veranstaltungen. Er studierte Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

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