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Deutsche Bank investiert in Qplix

Das Fintech Qplix bietet eine Software zur Vermögensverwaltung. Medienberichten zufolge steigt die Deutsche Bank bei den Münchnern ein.

Wie der Fintech-Branchendienst Finanz-Szene.de gemeinsam mit Startupdetector.de vermeldet, ist die Deutsche Bank bei Qplix eingestiegen. Die Großbank halte nun 18 Prozent der Anteile am Münchner Unternehmen, so der Bericht. Die Vermögensverwaltungssoftware des Fintechs richtet sich unter anderem an Family Offices. Nach Einschätzung von Finanz-Szene.de handelt es sich offenbar um die erste externe Kapitalaufnahme des Jungunternehmens.

Laut Handelsregister verzeichnete das Unternehmen im Jahr 2018 einen Jahresfehlbetrag von 635.280 Euro. In den Jahren zuvor lag der Verlust bei 482.273 Euro und 295.626 Euro. Seit seiner Gründung hat das Unternehmen in Summe einen Fehlbetrag von 1,58 Millionen Euro in den Büchern stehen. Finanz-Szene.de hat keine Informationen zur Höhe des Investments, schätzt angesichts des Cashburns von Qplix aber eine „niedrige siebenstellige Summe“.

Qplix verwaltet 50 Milliarden Euro

Qplix wurde 2012 von Kai Linde, Philipp Pötzl und Mathias Lindermeir gegründet. Die drei Gründer arbeiteten zuvor bei einem deutschen Family Office. Das Fintech verwaltet nach eigenen Angaben mehr als 50 Milliarden Euro von Family Offices, Vermögensverwaltern, Asset Managern, Stiftungen, Fonds und Administratoren. Das Unternehmen bezeichnet es als seine Vision, eine „hochflexible Finanzplattform zu schaffen“, die „Entscheidungsträger in die Lage versetzt, schneller bessere Entscheidungen treffen zu können.“

Simon Tischer

Seit Dezember 2015 schreibt Simon Tischer für Munich Startup. Vorzugsweise berichtet er über Studien, Hintergründe und von Veranstaltungen. Er studierte Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

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