Die Fernride-Gründer Max Fisser, Hendrik Kramer und Jean-Michael Georg (v.l.)
Foto: Fernride

Ferngelenkte LKW: Fernride sichert sich 28,7 Millionen Euro

Fernride hat seine Series-A-Runde mit 28,7 Millionen Euro (31 Millionen Dollar) abgeschlossen. Das Münchner Startup will mit den frischen Mitteln die Entwicklung seiner Lösung für automatisierte Logistik beschleunigen.

Fernride entwickelt eine menschlich unterstützte autonome Steuerung für LKW. Zu den Kunden des 2019 gegründeten Unternehmens gehören Volkswagen, DB Schenker, BSH und HHLA. Das Startup will mit seiner Lösung dem Mangel an LKW-Fahrern, steigenden CO2-Emissionen und geringen Gewinnspannen in der Logistikbranche begegnen. Nach eigenen Angaben handelt es sich um die erste Lösung dieser Art, die es in den operativen Einsatz beim Kunden geschafft hat.

Fernride wird von den Risikokapitalgebern 10x Founders, Promus Ventures, Fly Ventures, Speedinvest und Push Ventures sowie den Unternehmen HHLA Next, DB Schenker und Krone finanziert.

Fernride will 25-Milliarden-Dollar-Markt umkrempeln

Hendrik Kramer, CEO und Co-Founder von Fernride, sagt:

„Unsere derzeitigen Kunden betreiben allein in Europa mehr als 1.000 LKW in der Hof- und Hafenlogistik, deshalb ist es wichtig, eine leicht skalierbare Lösung anzubieten. Mit Fernride können wir genau das tun, denn mit unserem ‚human-assisted autonomy‘ Ansatz können wir schon heute eine funktionierende, zuverlässige Lösung anbieten.“

Das Unternehmen will innerhalb von fünf Jahren zum globalen Marktführer im Bereich des autonomen, elektrischen LKW werden. Kramer sagt:

„Da wir die Art und Weise, wie die Logistikbranche operiert, tiefgreifend verändern, ist es entscheidend, mit einigen der führenden Akteure der Branche zusammenzuarbeiten. Die strategischen Investitionen, die in unsere Series-A einfließen, werden helfen, diese Transformation zu beschleunigen.“

Der Markt für LKW in der Hof- und Hafenlogistik alleine in Europa und Nordamerika umfasst nach Unternehmensangaben 25 Milliarden Dollar.

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