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Healthtech: Vier Münchner Startups und ihre Lösungen

Von neuen Medikamenten über Gesundheitsplattformen bis hin zu medizinischen Robotern ist Healthtech ein breites Feld – und immer wieder einen Blick wert. In Episode 34 des Munich Startup Podcasts widmen wir uns daher Münchner Healthtech-Startups, die Abläufe im Gesundheitswesen neu denken und digitalisieren. Außerdem stellen wir das EIT Health und einige seiner wichtigsten Programme für Startups vor.

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Im Eventausblick geht es dieses Mal um verschiedene Online-Seminare von Baystartup sowie Kurse der Kanzlei Beiten Burkhard. Alle genannten Termine mit den Links zur Anmeldung sowie weitere Events findet Ihr in unserem Kalender.

Die Münchner Healthtech-Branche im vergangenen Jahr

Ab Minute 2:25 blicken wir dann auf die Münchner Healthtech-Branche mit ihren 195 Startups und Scaleups. Laut den Munich Startup Insights haben diese im vergangenen Jahr in 23 Funding Rounds über 249 Millionen Euro einsammeln können. Und auch in diesem noch jungen Jahr gehen die erfolgreichen Finanzierungsrunden gleich weiter. So konnten bereits Wellster und Preomics neue Abschlüsse verkünden.

Zu dem großen Bereich Healthtech zählen Startups, die neue Therapien und Medikamente entwickeln ebenso wie die Betreiber von Gesundheitsapps und -Plattformen. Und auch Enterprise Software für Arztpraxen und Krankenhäuser zählt dazu, genauso wie Biotech-Startups, die neue Analyse- oder Produktionsmethoden entwickeln. Und auch neue medizinische Geräte wie Prothesen aus dem 3D-Drucker oder helfende Roboter im OP-Saal dürfen hier nicht vergessen werden. In dieser Episode konzentrieren wir uns aber auf Startups, die Abläufe im Gesundheitswesen neu denken, unterstützen und digitalisieren.

Mehr Zeit und bessere Daten

Cliniserve zum Beispiel arbeitet an einem digitalen System, das im Krankenhaus mehr Zeit für einzelne PatientInnen schaffen und administrativen Aufwand reduzieren soll. Hierzu haben die drei Gründer Jaakko Nurkka, Quirin Körner und Julian Nast-Kolb ein System entwickelt, das es PatientInnen erlaubt, Anfragen an das Pflegepersonal über ihr Smartphone zu schicken. Was genau sie sich davon versprechen, erklären wir ab Minute 3:35.

Um Abläufe ganz anderer Art geht es hingegen bei Smart4Diagnostics (ab Minute 6:25). Das Startup will den Prozess rund um die Blutabnahme digitalisieren und so eine lückenlose Verfolgung der Blutproben ermöglichen. So will das Gründerteam um Julia Flötotto nicht nur die Datenerfassung während der Entnahme digitalisieren, sondern auch zusätzliche Informationen etwa zu Erschütterungen und Temperaturen während des Transports sammeln.

Apps für PatientInnen

Doch nicht immer stehen die Abläufe im medizinischen Umfeld bei den Startups, die diese verändern, auch im Mittelpunkt. Visionhealth beispielsweise hilft mit seiner App Kata chronisch lungenkranken PatientInnen eigentlich dabei, ihre Inhalatoren effektiver zu nutzen. Doch die Technologie, die Sabine Hässermann und Philipp Kroneberg mit ihrem Team hierfür entwickelt haben, kommt inzwischen auch in der medizinischen Forschung zum Einsatz. Was die App auszeichnet und wie genau sie in der Forschung hilft, erfahrt Ihr ab Minute 9:50.

Ebenfalls mit Applikationen arbeitet Temedica. Das Startup entwickelt seit 2016 Begleit-Apps für verschiedenste Therapien, etwa für den Rücken oder den Beckenboden. Dabei ist es das Ziel, ÄrztInnen und TherapeutInnen besser zu vernetzen und die Therapie-Abläufe der PatientInnen besser zu strukturieren. Ab Minute 13:00 hört Ihr die Details zu der App und dem Gründungsteam um Gloria Seibert.

Das EIT Health

Im Investoren-Abschnitt werfen wir in dieser Episode einen Blick auf die Knowledge and Innovation Community Health des European Institute of Innovation and Technology, besser bekannt als das EIT Health. Das EIT Health ist mit seinen zahlreichen Aufgaben zwar mehr als nur ein Investor, die Angebote im Bereich Fortbildung für Health-Professionals oder Informationen für Bürger lassen wir aber außen vor. Stattdessen stellen wir Euch Programme für Startups vor, wie zum Beispiel das Wild-Card-Innovation-Programm. Mehr zur angesprochenen Challenge findet ihr hier. Und den angesprochenen E-Health-Monitor von McKinsey gibt es hier.

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl berichtet seit 2013 über das Digital Business. Schwerpunkt des studierten Politikwissenschaftlers sind die Verknüpfung von On- und Offline-Kanälen in Marketing und Handel sowie der Wandel am Point of Sales und die Digitalisierung des Einzelhandels. Nun freut er sich auf die Münchner Startup-Szene mit ihren kreativen Köpfen.

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