Copernicus Accelerator 2021 sucht 50 europäische Startups

Copernicus ist das Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Kommission gemeinsam mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Das Programm liefert vor allem für umwelt- und sicherheitsrelevante Bereiche Informationen. Der Copernicus Accelererator sucht europäische Startups, die Erdbeobachtungsdaten auf innovative Weise nutzen. Die Bewerbungsfrist läuft bis 20. September.

Der Copernicus Accelerator 2021 sucht innovative Lösungen für die Erdbeobachtung. Die Themen sind vielfältig: Ideen rund um Klimawandel, Stadtplanung, Land- und Forstwirtschaft oder Gesundheitswirtschaft und vielen Bereichen mehr können mit den Copernicus-Daten gefüttert werden. Insgesamt 50 Startups aus der EU können an dem Programm teilnehmen.

Teilnehmende Jungunternehmen profitieren von einem persönlichen Mentoring, das sie während der zwölf Monate begleitet. In den persönlichen Coachings erhalten die Mentees Tipps und Unterstützung, um die Ziele im Fokus zu behalten und ihre Ideen weiterzuentwickeln. Außerdem nehmen die Teams an zwei Bootcamps teil, bei denen sie Zugang zum vielseitigen Copernicus Startup-Ökosystem erhalten. Das erste Bootcamp zum Start stellt sicher, dass MentorIn und Startup sowie die teilnehmenden Jungunternehmen sich persönlich kennenlernen. Und der Pool von ExpertInnen aus Wirtschaft und Technik steht auch während des einjährigen Programms zur Seite. Zusätzlich gibt es virtuelle Schulungen.

Bootcamps, persönliches Mentoring und ein großes Netzwerk

Zum Abschluss des Copernicus Accelerator 2021 erwartet die Startups ein zweites Bootcamp, wo die erarbeiteten Lösungen präsentiert werden. Hier knüpfen die Startups außerdem Kontakte zu potenziellen KundInnen oder InvestorInnen und erschließen sich eine ganz neue Welt voller Geschäftsmöglichkeiten. Ein besonderes Schmankerl: Ausgewählte Startups dürfen bei einer Roadshow für InvestorInnen zusätzlich teilnehmen.

Ein nicht überraschender Hinweis: Die Teilnahme am Eröffnungs-Bootcamp, das im Rahmen der Europäischen Weltraumwoche stattfindet, ist abhängig von aktuellen Reisebeschränkungen rund um COVID-19. Für deutsche Startups ist die Anreise jedoch unkompliziert, denn die ‚European Space Week‘ findet von 7. bis 11. Dezember 2020 in Bonn statt.

Wie könnt Ihr beim Copernicus Accelerator 2021 teilnehmen?

Die Anmeldung ist einfach: Auf der Website registrieren und ein Pitchdeck einreichen. Ausgewählte Startups dürfen dann noch einen Video-Pitch einreichen. Das Programm startet offiziell im November. Um teilnahmeberechtigt zu sein, müssen die BewerberInnen die beiden folgenden Bedingungen erfüllen:

  • Sie müssen ihren Wohnsitz in einem an Copernicus teilnehmenden Land haben oder ein in einem solchen Land eingetragenes Unternehmen haben.
  • Sie verwenden derzeit die Copernicus-Daten oder haben die Absicht, diese zu verwenden.

Ein Münchner Startup hat übrigens bereits beim Copernicus Accelerator teilgenommen und die Health Challenge für sich entschieden: Ajuma. Die Münchner haben einen UV-Bodyguard entwickelt. Das kleine tragbare Computersystem nutzt Erdbeobachtungsdaten kombiniert in einem Wearable und einer App. Damit wird den NutzerInnen in Echtzeit die UV-Strahlung, der sie ausgesetzt sind, angezeigt. Das verhindert einen Sonnenbrand – ein System, das vor allem Eltern bei ihren Kindern nützlich finden. 

Interessierte können am 1. September an einem Webseminar teilnehmen, um sich näher zu informieren.


Hier geht es für die Startups direkt zur Bewerbung. Die Frist endet am 20. September.

Übrigens können sich interessierte Fachleute aus Wirtschaft und Technik auch noch bis 20. September als MentorInnen beim Copernicus Accelerator 2021 bewerben.

Helen Duran

Als Redakteurin ist die Wirtschaftsgeografin Helen Duran seit April 2015 für Euch in der hiesigen Gründerszene unterwegs. Sie ist neugierig auf Eure spannenden Startup-Geschichten!

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